Aus der Redaktion
Hinweis: Diese Seite wird laufend ergänzt!
Erwartungen aus der
Kindheit bleiben häufig bestehen
In der Arbeit mit
den Klienten
ist immer wieder zu beobachten, wie die Erwartungen, die
Kinder an ihre Eltern stellten, mitgenommen werden und im
Erwachsenenalter weiter bestehen bleiben. Diese Begebenheiten wirken
sich teilweise sehr stark auf die Alltagssituation dieser Menschen aus.
Vielfach werden diese verbliebenen Erwartungen auf die Partner oder
sogar auf die eigenen Kinder übertragen. Die Partner und ggf.
Kinder ihrerseits sind damit hoffnungslos
überfordert, denn selbst wenn sie die Bedürfnisse und
Erwartungen zum Teil erfüllen können, bleiben die
Erwartungen im Herzen unerfüllt. Das liegt daran, dass die
Bedürfnisserfüllung im Unterbewußten an die Eltern
gerichtet bleibt und nicht an die Partner oder die eigenen Kinder.
- Um diese Erwartungen abzulösen und sie in geeigneter Form zu
transformieren, kann die Erwartungshaltung in der Aufstellungsarbeit
sichtbar und fühlbar gemacht werden. Erkennt der Klient
die wahren Hintergründe, die die Eltern von der
Bedürfniserfüllung abhalten, können diese Erwartungen
als Illusion erkannt
und in geeigneter Form transformiert werden. Interessanterweise
beruhigen sich im Anschluß an diese Arbeit die Beziehungen zu den
Eltern und zu evtl. Partnern. Die Klienten erhalten dadurch die
Möglichkeit, mit den freigewordenen Lebensenergien ihre eigenen
Ziele und Visionen
verstärkt und sinnvoller zu verfolgen.
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Je tiefer die
Liebe, desto größer die Chance auf Ausheilung unserer alten
Verletzungen und Lebensmuster
Wie schön
ist es doch zu
beobachten, wie zwei Menschen ihre Verliebtheit ausleben und alles in
rosaroten Farben erscheinen lassen.
Kommt dann irgendwann der berühmte Alltag, entstehen schnell
Situationen von Verletzungen, Mißverständnis und
Disharmonie. Warum nur?? -
Die Erfahrung hat hier immer wieder die Tatsache der "DUALEN
GESETZMÄSSIGKEIT DES LEBENS" bestätigt. Wir bewegen uns im
dualen System dieser Welt, um unseren Mittelpunkt herum und das
bedeutet: wir brauchen die (zum Teil extrem) negativen und positiven
Erfahrungen, um schließlich in unserer Mitte anzukommen. Nur aus
unserer emotionalen und energetischen Mitte heraus finden wir die
Kraft, unser Leben zufrieden und erfüllt zu gestalten und zu
leben. Die Welt in der wir leben gibt uns die Wachstumschancen aus der
Dualität heraus. Nur wer weiß, was kalt und heiß ist
und es erfahren hat kann entscheiden, was die angemessene und angenehme
Mitte zwischen diesen beiden Extremen ist. Genau so ist es auch in der
Liebe! Wir pendeln also zwischen den Dualitäten hin und her.
Die Chance besteht in der Entkopplung!
Je tiefer und
intensiver die Liebe zum Partner ist, je
größer ist die Chance, tiefe und emotional starke
Erfahrungen und Verletzungen aus der Vergangenheit herauf zu holen.
Gegenwärtige Erfahrungen, Verletzungen, belastende
Alltagssituationen aus der Paarbeziehung aber auch aus Arbeits-, Schul-
und Umfeldereignissen sind Chancen, die gemachten Erfahrungen, zumeist
aus der Kindheit/Jugend, auszuheilen bzw. zu transformieren. Gelingt
zum Beispiel in einer Aufstellung die Zuordnung der Emotionen an den
Ort der Erfahrung in der Vergangenheit (Ursache), dann entsteht eine
Entkopplung zum(r) Verursacher(in). Die achtsame Bearbeitung der
Ursache und die Begleitung durch einen erfahrenen neutralen
Therapeuten, führt letztlich zur Befreiung der Partnerschaft-,
Arbeits-, Schul- und Umfeldbeziehungen von alten und schweren
Prägungen. Eine freie Beziehung, in welcher Form
auch immer, gibt Raum für das Wesentliche und stellt immer noch
genug
Herausforderungen und Wachstumschancen an die Partner bereit.
Diese Aussage ist für die positiven Erfahrungen gleichsam
gültig und kann natürlich den "Umsatz des Glücks" in
besonderer Form zum Ausdruck bringen. Leider ist es aber so, dass wir
unseren Fokus schneller auf die
negativen Aspekte des Lebens fixieren, als umgekehrt. Warum nur?
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Der geheime
Vertrag der Kinder für die Ehe/Paarbeziehung der Eltern
Kinder lieben
erwartungsfrei! Das
läßt sich immer wieder in Aufstellungen zeigen, wo
Spannungen in der Partnerschaft der Eltern bestehen und sich irgendwie
nicht lösen lassen. Für das Kind bedeutet eine harmonische,
gut funktionierende Partnerschaft das Sichern des eigenen
Überlebens und des Systems, in dem es aufwächst. Defizite in
Paarbeziehungen die verdrängt werden, bestehen energetisch
weiterhin. Die intuitiv geprägten Kinder spüren das und
versuchen zu vermitteln oder gar vom Thema abzulenken, indem sie in
besonderer Weise auffällig werden. Das kann sowohl durch Krankheit
als auch im Extremfall durch Hyperaktvität o.ä. geschehen.
Aber
auch das besonders herzliche und liebevolle Verhältnis einer
Tochter zum Vater oder eines Sohnes zur Mutter kann ein Hinweis darauf
sein, dass ein Kind ausgleichend in der Paarbeziehung wirkt. Vielfach
ist das eine schöne Sache für die Eltern, denn sie
fühlen sich dadurch natürlich auch auf eine besondere Weise
geachtet. Die Schwierigkeit ist nur, dass diese Kinder nie ganz frei
sind für eine eigene Partnerschaft. Der Vertrag besteht quasi
unerkannt und unbegrenzt weiter. Aus meinen Erfahrungen selbst dann
noch, wenn die Eltern bereits gestorben sind, oder die Ehe geschieden
wurde und die ehemaligen Partner in neuen Partnerschaften stehen. Die
Aufstellungsarbeit zeigt hier deutlich, wo die Verträge bestehen
und wie/wo sie
immer noch wirken.
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Auch wenn Du unter vielen
Gleichen
ein Anderer bist,
so bist du doch ein Teil
von ihnen!
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Halbgeschwister
sind, auch wenn sie sich nicht kennen,
miteinander verbunden
Interessant ist auch immer wieder die
Tatsache, dass Halbgeschwister, auch wenn sie nichts von einander
wissen, (die Eltern die Halbgeschwister vielleicht bewußt
verschweigen), eine Verbindung zueinander spüren. Diese Verbindung
ist vermutlich genetisch begründet und wirkt rein energetisch. Das
kann sich in der Form äußern, dass diese Menschen immer
irgendwie auf der Suche nach etwas undefinierbarem sind. Dieses Muster
bleibt auch im Erwachsenenalter bestehen. Erst mit der Erkenntnis um
das Gesuchte entsteht eine Art Entspannung. In der
Aufstellungsarbeit wird das auf eindrucksvolle Weise deutlich. Auch
wenn der Kontakt zu den Halbgeschwistern aus irgendwelchen Gründen
nicht mehr möglich wird, entsteht ein segensreicher Frieden in
den Suchenden.
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Adoptionen klammern die
genetischen Verbindungen aus
Adoptiveltern klagen
häufig über eine zum Teil drastische Verschlechterung der
Beziehung zwischen ihnen und den Adoptivkindern. Besonders
krass ist das immer wieder in der Zeit der Geschlechtsreife zu
beobachten und führt häufig zum totalen Bruch der
Adoptivbeziehung. Die Adoptivkinder zieht es hinaus! Gesellschaftlich
sacken diese
Kinder oft ab und finden ihren Platz nirgendwo. Ich konnte in meiner
Arbeit immer wieder beobachten, dass diese Menschen ihre Wurzeln (also
die Herkunft) suchen, selten bewußt und dennoch extrem
wirksam. Eine erstaunliche Wirkung entsteht bei diesen Menschen, wenn
der Bezug zu den Wurzeln in einer Aufstellung hergestellt werden kann.
Bei Kindern, die in Pflegefamilien aufwachsen, wird der Alltag in aller
Regel viel ruhiger und ausgeglichener. Nach meinen Beobachtungen
könnte das daran liegen, dass die Pflegekinder ihre Eltern kennen
oder zumindestens bekannt ist, wer sie sind. Vielleicht sollte in
diesem Zusammenhang das Adoptionsverfahren einmal überdacht und
ggf. geändert werden.
Ich konnte einmal nach einer Aufstellung mit einer erwachsenen Frau,
die bereits selbst eine Familie hatte, miterleben, wie groß die
Freude war, als sie nach 40 Jahren ihre nun alte Mutter gefunden hatte
und sie in die Arme schließen konnte und wie sehr diese Mutter
vom Glück erfüllt war. Sie hatte viele, viele Stunden ihres
Lebens in Schuldgefühlen und wehmütigen Gedanken an diese
Tochter verbracht. Den Mut sie zu suchen, hatte sie allerdings nie
aufgebracht. Die Tochter hingegen, die diesen Wunsch in sich selbst und
natürlich auch von der Mutter gespürt hat, war nach der
visuellen/verbalen Kontaktaufnahme wie verändert und befreit. Aber
auch die Enkelkinder waren von einem Tag auf den anderen ausgeglichen
und voller Lebensfreude. Es läßt sich eben nichts trennen,
was genetisch zusammen gehört!
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Kinder als
Bewacher getrennter Partner
Wenn sich die Eltern
trennen und die Kinder bei einem Elternteil bleiben wird der
Elternteil, der gegangen ist, häufig von einem
zurückbleibenden
Kind vertreten. Dieses Kind vertritt zudem nicht selten auch die
ehemaligen Interessen des ehemaligen Partners an der Seite des
verbliebenen
Elternteils, bei dem es lebt. Das gilt auch für erwachsene Kinder,
die noch bei einem Elternteil leben. Geht dieser verbliebene Elternteil
eine neue Bindung oder Beziehung ein, stellt das für das Kind eine
Gefahr für das System dar. Das kann dazu führen, dass das
(auch erwachsenen) Kind gegenüber dem neuen Partner in Opposition
geht und gegen diesen rebelliert. Dies geschieht vielfach
unbewußt
oder dadurch, dass es Situationen herbeiführt, die die neue
Beziehung belasten oder von ihr ablenken (Unfälle, Krankeit,
auffälliges unsoziales Verhalten, etc.). Wenn bei dem
verbliebenden Elternteil noch Schuldgefühle gegenüber
dem Kind/den Kindern bestehen, wird es in der neuen Beziehung eng und
es entstehen große Herausforderungen. Der neue Partner ist damit
häufig überfordert und machtlos. Die Kinder sind gebunden und
fühlen sich oft paradoxer weise unterbewußt/bewußt
überlastet. Klarheit bringt hier nur die eindeutige und klare
Entscheidung für die neue Beziehung und den Partner.
Außerdem
muss den Kindern unmißverständlich zugemutet werden, dass
der neue Partner seinen Platz als Partner des Elternteils einnimmt. Das
ist auch in Belangen des Zusammenlebens und der Weisungsbefugnis
gegenüber minderjähriger Kinder wichtig. Eine neue Beziehung
kann also nur dann auf einer guten und kraftvollen Basis aufgebaut
werden, wenn der neue Partner seinen Platz auch vollwertig einnehmen
kann.
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Wenn einst gute alte Wege unbrauchbar geworden sind,......
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Dem Tod näher stehen als
dem Leben
Menschen, die von einer
lebensbedrohlichen
Krankheit geheilt worden sind, haben in diesem Prozess sehr häufig
die Nähe des Todes erlebt und gespürt. Manchmal stehen sie
dann dem Tod, auch wenn sie wieder völlig geheilt wurden,
näher
als dem Leben. Motivation, Lebensfreude, Lebensinn und -ziele haben
wenig Kraft oder sind kaum mehr zu spüren. Die Menschen wirken
verändert und können sich auffallend introvertiert oder
zurückgezogen
verhalten. Es entsteht der Eindruck, die Entscheidung für das
"Ja" zum Leben ist unklar oder fehlt ganz. - Wenn es in einer
Aufstellung gelingt, diesem Menschen zu verdeutlichen, wo er im
eigentlichen Sinne
steht, kann eine gefundene klare Entscheidung sogar lebensrettend sein.
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Der
Familie das eigene Glück zumuten
Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr
das eigene Glück vom Glück der Familiensituation
abhängig gemacht wird. Besonders bei Eltern, die eine schwierige
und disharmonische Beziehung vorgelebt haben, haben es die Kinder
schwer, ihr eigenes Glück anzunehmen und es den Eltern und der
ganzen Familie zu
zumuten. Im Unterbewußten wirkt das eigene Glück wie
ein Verrat an den "Unglücklichen" in der Familie und es entsteht
auch eine Energie der Angst, die Zugehörigkeit zu verlieren.
Die Herausforderung in der Aufstellungsarbeit besteht in solchen
Fällen darin, den Betroffenen die lebensfördernden Energien
aufzuzeigen, die den "Unglücklichen" zukommen lassen werden
könnten, und ihnen damit eine Chance einräumt, das
vermeintliche Unglück
in ein eigenes Glück zu transformieren.
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Die Anerkennung des Partners
bei den Eltern
Wer sich verliebt und einen
Partner findet, kommt irgendwann an den Zeitpunkt, diesen den Eltern
vorstellen zu wollen. Die Angst geht in diesen Situationen quasi im
Gepäck mit. Die eventuelle Ablehnung des gewählten Partners
ist gleichsam mit der Ablehnung des eigenen Wesens verbunden. Und da
kommt die Zugehörigkeit zum System wieder ins Spiel. Aber es geht
auch
hier um andere Dinge, als nur um den Partner. Ablehnung eines Partners
ist immer auch eine Frage der ungelösten inneren Konflikte der
jeweiligen Elternteile. Mit dem abgelehnten Partner werden diese
Aspekte wieder lebendig. Die verdeckten oder bewußten
Ansprüche der Eltern an einen "standesgemäßen" Partner
der Kinder, hat
immer auch mit den Ansprüchen der Eltern an Ihre Eltern oder
Familie
zu tun. Die Aufdeckung der dahinterstehenden Dynamik hat schon so
mancher
Schwiegertochter oder manchem Schwiegersohn die Eintrittspforten in
die Partnerfamilie geöffnet. Auch hier gilt: Achtsamkeit und
Toleranz zu dem was wirkt, macht den Weg frei!
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...müssen neue und zeitgemäßere Wege geschaffen oder
gefunden werden!
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Wut und Haß, die erste
Potenz des verdrängten Schmerzes
Schmerzen und Verletzungen die
wir durch andere erfahren, wirken tief in unserer Seele und bringen
uns oft an den Rand des Ertragbaren. Da ist es nur all zu
verständlich, wenn wir nach Möglichkeiten suchen, diese Pein
los zu
werden. Schon sehr früh, bereits im Kleinkindalter lernen wir,
unangenehme Dinge zu verdrängen oder uns abzulenken, wenn wir
weder Trost noch heilsame Zuwendung erfahren. Diese
Verdrängung führt uns indirekt in Gefühle von Wut und
Haß, aber auch in Resignation und Schuldgefühle.
Während Resignation und Schuldgefühle gegen uns selbst
gerichtet sind, landen Wut
und Haß im Außen bei denjenigen, die sie ausgelöst
oder verursacht haben. - Und dennoch gibt es hier eine große
Chance!
Die Chance der inneren eigenen Heilung ist in der Rückkehr zu den
ursächlichen Gefühlen möglich. Wut und Haß,
Resignation und Schuld kann ich zwar in irgend einer Weise ausagieren
oder abreagieren, in der Folge kehren aber diese Gefühle nach
kurzer
Besserung wieder zurück. Das Spiel wiederholt sich. Nach meiner
Erfahrung
geht es wesentlich schneller und wirkungsvoller, wenn wir an das
Basisgefühl
zurückkehren und damit arbeiten. Sich eingestehen, was eine
Situation
in uns auslöst und das es ein Bestandteil unseres Wesens ist, so
zu reagieren, ist der erste Schritt. Und gleichsam haben wir die Wahl.
Die Wahl zu entscheiden, wie wir künftig damit umgehen wollen und
zu erkennen, welche unerfüllten Bedürfnisse dahinter stehen.
Wer die Kraft dieser Wahl einmal aktuell gespürt hat und
diesbezüglich für sich eine Lösung erkannt hat,
verfügt über eine
geniale Möglichkeit auf Wut, Haß, Resignation und Schuld zu
verzichten. Dies läßt sich besonders schön in
Fällen
von Scheidungen oder Trennungen beobachten.
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Wenn
ein Partner an einem aktuellen Thema arbeiten will und der andere nicht
Schmerzen und
Verletzungen die
wir durch andere erfahren, wirken tief in unserer Seele und bringen
uns oft an den Rand des Ertragbaren. Da ist es nur all zu
verständlich, wenn wir nach Möglichkeiten suchen, diese Pein
los zu
werden. Schon sehr früh, bereits im Kleinkindalter lernen wir,
unangenehme Dinge zu verdrängen oder uns abzulenken, wenn wir
weder Trost noch heilsame Zuwendung erfahren. Diese
Verdrängung führt uns indirekt in Gefühle von Wut und
Haß, aber auch in Resignation und Schuldgefühle.
Während Resignation und Schuldgefühle gegen uns selbst
gerichtet sind, landen Wut
und Haß im Außen bei denjenigen, die sie ausgelöst
oder verursacht haben. - Und dennoch gibt es hier eine große
Chance!
Die Chance der inneren eigenen Heilung ist in der Rückkehr zu den
ursächlichen Gefühlen möglich. Wut und Haß,
Resignation und Schuld kann ich zwar in irgend einer Weise ausagieren
oder abreagieren, in der Folge kehren aber diese Gefühle nach
kurzer
Besserung wieder zurück. Das Spiel wiederholt sich. Nach meiner
Erfahrung
geht es wesentlich schneller und wirkungsvoller, wenn wir an das
Basisgefühl
zurückkehren und damit arbeiten. Sich eingestehen, was eine
Situation
in uns auslöst und das es ein Bestandteil unseres Wesens ist, so
zu reagieren, ist der erste Schritt. Und gleichsam haben wir die Wahl.
Die Wahl zu entscheiden, wie wir künftig damit umgehen wollen und
zu erkennen, welche unerfüllten Bedürfnisse dahinter stehen.
Wer die Kraft dieser Wahl einmal aktuell gespürt hat und
diesbezüglich für sich eine Lösung erkannt hat,
verfügt über eine
geniale Möglichkeit auf Wut, Haß, Resignation und Schuld zu
verzichten. Dies läßt sich besonders schön in
Fällen
von Scheidungen oder Trennungen beobachten.
In sehr vielen
Paarbeziehungen kommt es nach einer gewissen Zeit zu aktuellen
Partnerschafskonflikten oder -themen, die sich einfach nicht lösen
lassen wollen. Einer der Partner will eine Lösung der andere
spielt scheinbar auf Zeit oder verweigert sich ganz. Diese
offensichtliche Weigerung eine Lösung zu finden kann mehrere
ursachen haben.
Ein Grund dafür kann die Angst davor sein, eine erlebte Verletzung
oder gar ein Trauma erneut erleben zu müssen, wenn man sich diesem
Thema stellt. Das läuft oberflächlich als Verweigerung ab und
endet i.d.R. in destruktiven Diskussionen, wo beide Partner
enttäuscht sind und sich unverstanden fühlen. Der bis dato
u.U. jahrzehnte funktionierende Verdrängungs-Schutzmechanismus
wirkt hingegen unterbewußt. Oft kann der "Verweigerer" nicht mehr
auf die ursächlichen Aspekte zurückgreifen, kann den Bezug
dazu nicht mehr herstellen. Diese Verletzungen oder Traumen lassen sich
nie mit dem Verstand lösen. Auch wirkt der Partner immer nur als
Auslöser und nie als Ursache. Es braucht viel Geduld, Mut und
häufig therapeutische Unterstützung von außen für
die Betreffenden, den Sachverhalt zu entflechten und die wahren
Ursachen ans Tageslicht zu bringen. Erst dann ist eine Lösung
überhaupt möglich und sinnvoll.
Tatsache ist einfach: Hinter diesem scheinbaren gemeinsamen Thema
stecken immer je auch ein Einzelthema jedes Partners, die zuerst
bearbeitet und gelöst werden müssen. Dann erst kann das
gemeinsame Thema bearbeitet werden. Aus meiner Erfahrung hat sich dann
aber das gemeinsame Thema ebenfalls aufgelöst.
Ein anderer Grund kann der "Opferstatus" eines Partners sein. Wer
nämlich Opfer ist, bekommt nicht nur Anerkennung und Zuspruch vom
Umfeld, er hat auch eine enorme Macht über den "Täter". Und
wer gibt schon gerne eine gewonnene Macht ab. Die Politik zeigt uns
täglich und weltweit auf eindrucksvolle Weise wie das funktioniert
und geht!
Wer also Macht erlangt hat, will diese behalten und entwickelt
wirkungsvolle Strategien, damit sie erhalten bleibt. Das hier
eigentlich immer der "Täter" ein ganz anderer ist und war wird nun
aber oft verkannt. Auch hier wird dann der "Auslöser" zum
"ursächlichen Täter" bestimmt. Die Aufdeckung der wahren
Begebenheiten führt auch hier zielsicher in gute Lösungen.
Der dritte Grund kann sein, dass es sich um Forderungen eines Partners
handelt, die der andere nicht erfüllen will oder kann, weil sie
den Bedürfnissen, Wünschen und Werten entgegen wirken. Eine
erfüllende und für beide Seiten bereichernde Paarbeziehung
kann nur lebendig bleiben, wenn beide Partner frei sind zu entscheiden,
was für ihn stimmt und was nicht, und wen beide eine freie Wahl
haben. Wenn ich einen Partner habe, der (vielleicht auch erst mit der
Zeit) ganz andere Ziele, Werte, Wünsche und Bedürfnisse
verfolgt wie ich, es also keine oder kaum (noch) eine gemeinsame Basis
gibt, stellt sich für mich immer die Frage, ob es dann
überhaupt (noch) eine Paarbeziehung ist oder nicht eher lediglich
"Zweckgemeinschaft" angesehen werden kann.
Aus meinen Erkenntnissen und Erfahrungen gehört viel mehr Mut und
Grösse dazu einen (ehemaligen) Partner in Liebe ziehen zu lassen,
weil man erkannt hat, dass es vorbei ist, als stetig und täglich
an dem Erhalt einer "Illusion" herumzuwerken.
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Unser
Körper als sichtbarer Ausdruck unseres Bewußtseins
Symptome oder
Krankheiten sind die direkten oder indirekten Reaktionen auf
falsches, disharmonisches Denken und Handeln. Wenn ein unerfreuliches
oder schmerzhaftes Ereignis oder eine Begebenheit nicht
verarbeitet werden kann oder wird sogar bewußt verdrängt
oder verschwiegen, sucht sich die "Energie", die es beinhaltet, eine
Ausweg über den Körper. Das ist der Ausdruck des
"krankwerdens"! Dadurch will der Körper uns ermahnen zu tieferen
Einsichten zu gelangen und damit unser bisheriges Leben in die
lebensfördernde Richtungen zu lenken. Ursächliche Aspekte
für körperliche Erkrankungen sind zum Beispiel
ungerechtfertigte Erwartungen und Forderungen, Ärger, Groll, Wut,
destruktive Überzeugungen und Gedankenmusster, fehlender oder
mangelnder Selbstwert, sich bewußt in Abhängikeiten begeben
um z.B. wirtschftliche Vorteile zu erringen, karnkheitsfördernde
Lebensweisen, uvm. Es ließt sich paradox, aber selbst eine
gesunheitsruhinierende Lebensweise birgt ein entsprechendes
Überzeugungsmuster oder eine alte Prägung im Hintergrund oder
bietet in irgendeiner Weise einen Vorteil, der ggf. irgendwo im
Unterbewußtsein wirkungsvoll abgelegt ist. Z.B. kann Krankheit
auch eine Form von Zuwendung (durch Arzt, mitleidende Verwandtschaft,
etc.) und Aufmerksamkeit (Selbsthilfegruppen, gleiche
Krankheits-Gruppen, etc.) oder eine Legitimation für "ETWAS NICHT
TUN ZU MÜSSEN", einbringen.
Besonders die Vorteile einer Krankheit in Bezug zur
Zuwendung/Versorgung, sind immer wieder eindrucksvoll ursächlich
auf Erlebnisse aus der Kindheit zurück zu verfolgen.
Die Herausforderung einer Krankheit besteht also nicht in der
medizinischen Heilkunst, sondern vielmehr im "Decodieren" der
Hintergrundinformationen. Mit diesen Hintergrundinformationen, die ich
als Patient bearbeiten und transformieren (ein anderer Ausdruck
für ausheilen) lerne, schaffe ich meine gesunde Lebensgrundlage.
Die körperliche Manifetstion einer Erkrankung und deren Verlauf
geben mir weitere wichtige Hinweise ob ich die geistigen Lernprozesse
richtig bearbeite. Eine medizinische u. therapeutische Behandlung ohne
die Arbeit auf der geistig seelischen Ebene kann also nur zum
"Verschieben der Symptome" (Nebenwirkungen) bzw. zum Ausbruch einer
anderen körperlichen Erkrankung führen.
Das und nichts anderes sagt beispielsweise das physikalische
"Energieerhaltungsgesetz". - Energien lassen sich nicht vernichten,
nicht löschen und auch nicht "verbrauchen", sondern
ledigkich "umwandeln".
Gesundheit =
Gesinntheit = untrennbare Einheit
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Lebensfreude ist nicht nur ein Gefühl,
es ist auch ein Ausdruck!
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